Die Historie der Orangerie

Der Begriff „Orangerie“ kommt aus dem Französischen und steht für „Orangenbaumhaus“. Ursprünglich war es ein Gewächshaus,
in dem südliche Pflanzen zum Überwintern untergebracht wurden und in dem man Orangenbäumchen züchtete.

Die Orangerie wurde unter Landgraf Carl (heute mit „K“, daher Karlsaue) von 1701 bis 1710 erbaut. Sie diente ihm als
Sommerresidenz und wurde ebenso als Winterquartier für die Kübelpflanzen (Citrusfrüchte, Palmen, etc.) bis zum
Kriegsbeginn 1939 genutzt. Bei dem großen Bombenangriff auf Kassel im Oktober 1943 wurde die Orangerie stark zerstört.

Bis 1976 Ruine, dann Rekonstruktion der Fassade bis 1981 zur 2. Bundesgartenschau in Kassel. Anschließend kompletter
Wiederaufbau der Orangerie und am 01. Mai 1992 Eröffnung als Astronomisches Museum mit Planetarium,
heute Astronomisch-Physikalisches Kabinett.